Jede Stunde beginnt bei dem, was gerade da ist. Das kann eine konkrete Beschwerde sein, eine Bewegung aus dem Alltag oder die Frage, warum sich etwas immer wieder anstrengend anfühlt. Über Berührung, Sprache und kleine Bewegungsimpulse wird gemeinsam untersucht, was im Körper geschieht. Der Rahmen ist ruhig und aufmerksam. Es gibt nichts zu leisten und keine vorgegebene Haltung, die erreicht werden muss. Entscheidend ist, genauer wahrzunehmen, was im Moment passiert.
Einzelstunden können sinnvoll sein, wenn Stress, Nervosität oder hohe Anforderungen sich körperlich bemerkbar machen. Sie werden auch bei chronischen Schmerzen, Stimmproblemen, anhaltender Spannung oder nach Unfällen und längeren Phasen von Überlastung genutzt. Im Mittelpunkt steht dabei, wieder mehr Vertrauen in den eigenen Körper und seine Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Auch nach Unfällen oder längeren Phasen von Überlastung kann diese Arbeit dabei unterstützen, wieder Vertrauen in die eigene Bewegungsorganisation zu entwickeln.
Ob beim Spielen eines Instruments, beim Reiten, im Kraftsport oder im Arbeitsalltag am Schreibtisch, im Handwerk oder im Lager: Der Körper ist immer beteiligt und wird ständig benutzt. Einzelstunden bieten die Möglichkeit, diese Nutzung bewusster zu verstehen und stimmiger zu gestalten.